Landesverband Saarland der Kleingärtner e.V.
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Die Zwiebeln von Tulpen, Narzissen und anderen Frühblühern nimmt man aus dem Boden, wenn das Laub vollständig vergilbt ist. Erst dann haben sich die Zwiebeln vollständig entwickelt. Jedes zu frühe Roden geht auf Kosten der Blüte im kommenden Jahr. Ist der neue Standort der Blumenzwiebeln schon frei, können sie sofort wieder in den Boden gebracht werden. In diesem Fall werden die Zwiebeln nicht getrocknet. Sie werden geputzt, eventuell sortiert und neu gepflanzt. Um Blumenzwiebeln beim Roden nicht zu beschädigen, werden sie mit der Grabegabel, nicht mit dem Spaten geerntet. Narzissen können meist mehrere Jahre am gleichen Standort stehen bleiben, Tulpen sollten alle 2 Jahre versetzt werden.
Thomas Wagner, BDG |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 04:43 Uhr |
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Obwohl es bei Sommerastern nahezu welkefreie Sorten gibt, leiden auch sie in machen Jahren unter der so genannten Asternwelke. Ursache ist eine schwer zu bekämpfende Pilzkrankheit (Fusarium-Arten). Das Ausbringen von chemischen Pilzmitteln bringt keinerlei Bekämpfungserfolge. Um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, sollten Pflanzen, die erste Symptome zeigen, sofort aus dem Beet und dem Garten entfernt werden. Die erkrankten Pflanzen dürfen nicht kompostiert werden. Ist die Asternwelke einmal aufgetreten, sollten auf dem gleichen Beet 4 bis 5 Jahre keine Astern angebaut werden. Vorbeugend können Pflanzenstärkungsmittel wie Bacillus subtilis eingesetzt werden.
Thomas Wagner, BDG |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 04:44 Uhr |
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